Backpacken im Iran

Bevor es Fragen gibt: Nein, der Iran hat nichts mit dem IS zu tun und es gibt auch keine Bombenanschläge. Ja, der Iran ist ein sicheres Reiseland. Nein, wir mussten nicht zum Islam konvertieren.

Wir (unverheiratetes Paar) waren dieses Jahr (2016) im August zwei Wochen im Iran mit dem Rucksack unterwegs: Tehran, Isfahan, Yazd und Shiraz.

Visum

Man kann entweder ein Visum bei der Botschaft in Berlin bzw. dem zuständigen Generalkonsulat beantragen oder ein Visa on Arrival erhalten.

Für beide Arten wird eine Auslandsreisekrankenversicherung, die den Iran und die Reisezeit abdeckt, vorausgesetzt – den Nachweis also nicht vergessen.

Das Visa on Arrival dauert bei der Einreise etwas länger und es ist laut Auswärtigem Amt nicht sicher, ob man durchkommt. Im Iran haben wir aber einige Touristen mit Visa on Arrival getroffen, die das Verfahren als recht unkompliziert beschrieben haben. Ein Pole berichtete aber, dass er für 14$ eine Krankenversicherung abschließen musste, obwohl er einen Nachweis über seinen Versicherungsschutz vorlegen konnte.

Wenn man das Visum vor der Anreise beantragen möchte, gibt es Agenturen, die für ca. 30€ einen Teil des Papier- und Antragskrams übernehmen. Für den Zeitraum zwischen dem ersten Ausfüllen eines Formulars und dem Ausstellen des Visums sollte man mindestens 4 Wochen Zeit einplanen.

Das Auswärtige Amt hat auf jeden Fall immer gute und aktuelle Infos, auch im Bezug auf Reiseschutzimpfungen.

Wer reist in den Iran?

Wir haben viele Touristen getroffen: In Tehran haben wir vor allem Deutsche, Franzosen, Dänen, Niederländer und Ost-/Südostasiaten getroffen. An den anderen Orten waren vor allem Deutsche, Franzosen und Italiener. Vor allem Franzosen und Italiener schienen auch häufiger in größeren Reisegruppen unterwegs zu sein.

Neben den Gruppen, die organisierte und geführte Touren gebucht hatten, gab es viele Backbacker und viele Abenteurer, die mit dem Fahrrad von Südostasien nach Europa fahren oder von Europa in den Iran hitchhiken.

Unverheiratete Pärchen

Die strengen Sittenregeln im Iran schränken den Kontakt zwischen Männern und Frauen in der Öffentlichkeit stark ein. Jedoch genießen Ausländer einen gewissen Sonderstatus und man lässt ihnen bisschen mehr durchgehen.

Im Fernbus dürfen zum Beispiel eigentlich keine unverheirateten Pärchen nebeneinandersitzen. Dies war für uns aber kein Problem.

In Hostels und Hotels war es für uns kein Problem im gleichen Raum/Dorm zu übernachten. Nur unser Hostel in Tehran hatte die strikte Trennung in Männer- und Frauen-Schlafräume.

Unsere Fake-Eheringe, die wir vor der Reise gekauft hatten, um uns ggf. als Ehepaar ausgeben zu können, haben wer kein einziges Mal benötigt.

Bei Geschäften wird meistens der Mann angesprochen und mit ihm interagiert. Selbst wenn meine Freundin einem Kassierer das Geld gab, habe ich das Rückgeld bekommen.

Ansonsten gilt Allgemein, dass Frauen Frauen ansprechen und Männer Männer. Erst bei etwas längeren Gesprächen wird das andere Geschlecht miteinbezogen. Wir beide haben uns ab und zu ignoriert gefühlt.

Bei der Verabschiedung sollte der Mann abwarten, ob die Iranerin einen Händedruck anbietet. Wenn nicht, legt man die Hand auf die Brust und verabschiedet sich.

(Alleinreisende) Frauen

Es gibt alleinreisende Frauen im Iran – wir haben auch welche getroffen – und es sind uns zumindest keine krassen Horrorgeschichten zu Ohren gekommen. Teilweise gab es wohl Probleme, weil im Iran alleinreisende Frauen für bestimmte Dinge Erlaubnisschreiben des Vaters benötigen, oder weil europäischen Frauen gegenüber eine falsche Erwartungshaltung bestand. Teilweise werden alleinreisende Frauen wohl auch nicht als ernstzunehmende Geschäftspartner gesehen.

Die Probleme werden aber anscheinend allein schon dann weniger, wenn eine Frau nicht alleine sondern mit einer anderen Frau unterwegs ist.

Im Allgemeinen scheint der Iran aber ein recht sicheres Land für alleinreisende Frauen zu sein und meine Freundin würde nach ihren jetzigen Erfahrungen auch alleine durch den Iran reisen.

Hostels und Hotels

Es gibt relativ wenige „echte“ Hostels im Iran. Aber zumindest an den Touristen-Schwerpunkten gibt es Hotels, die auch Dorms haben. Die Dorms sind auch nicht immer nach Geschlechtern getrennt.

Als Anlaufstelle für die Hotel- und Hostel-Suche bietet sich die Seite hostelsiniran.com an.

Wir waren in folgenden Ho(s)tels:

Alle Übernachtungen haben im Dorm 15$ pro Nacht und Person gekostet; in Shiraz sogar nur 10$ pro Nacht und Person. In Isfahan haben wir, obwohl wir Dorm gebucht hatten, ohne Aufpreis ein Doppelzimmer bekommen.

Couchsurfing

Couchsurfing ist eigentlich im Iran verboten. Dennoch haben wir viele Reisende getroffen, die mindestens einmal bei Iranern übernachtet haben. Es gibt auch viele Iraner, die sich bei Couchsurfing tummeln und sich über Gäste freuen.

Geld und Bezahlung

Da die Kreditkarten-Firmen keine Geschäfte im Iran abwickeln dürfen, fällt diese Art der Bezahlung weg. Auch Paypal blockt immer wieder Accounts, die von Iranern genutzt werden. Das bedeutet, dass man eigentlich die gesamte Reise in bar bezahlt. Dementsprechend viel Geld muss man dabei haben.

Die Währung des Iran ist der Rial. Derzeit (August 2016) ist 1€ ca. 39.000 Rial wert. Man hantiert also immer mit relativ hohen Beträgen, was einem vor allem zu Beginn das Leben schwer macht. Außerdem sind die Geldscheine (z.B. zu 100.000 Rial) auch nicht gerade viel Wert. Also hat man auch immer einen dicken Stapel Scheine dabei. Die Scheine über 100.000 Rial sind keine Geldscheine im eigentlich Sinne (sondern Checks) und werden häufig nicht akzeptiert.

Um es komplizierter zu machen, werden aber Preise sehr häufig nicht in Rial sondern in Toman genannt und angeschrieben: 1 Toman = 10 Rial. 10.000 Toman sind also 100.000 Rial. Um das dann wiederum zu kürzen wird anstatt z.B. „10.000 Toman“ nur „10 Toman“ gesagt, was also auch 100.000 Rial entspricht.

Der Iran ist nach europäischen Maßstäben sehr günstig. Essen kostet ca. ab 100.000 Rial pro Portion bis 300.000 Rial pro Portion, je nach Gericht und Restaurant. Eine Portion Kebab, die zwei Personen satt macht, haben wir in Tehran für 110.000 Rial bekommen, also knapp 3€.

ÖPNV – Metro und Bus

Der ÖPNV war für uns nur in Tehran relevant. Wir haben uns dort für die Metro und BRT (Bus Rapid Transport = Busse auf eigenen Spuren) eine Chip-Karte mit Guthaben geholt. Die Karte kostet 15.000 Rial. 35.000 Rial Guthaben haben für 3 Tage gereicht. Danach haben wir noch einmal 10.000 Rial geladen, um ein paar Mal zu fahren. Die Karten erhält man direkt in den Metro-Stationen am Schalter „Credit Ticket“ oder von abreisenden Touristen, die sie nicht mehr benötigen.

U-Bahn-Fahren für Pärchen: In den U-Bahnen gibt es ganz vorne und hinten abgetrennte Frauenabteile. Alleinreisende Frauen oder Frauengruppen sollten diese auch nutzen, einfach weil dort meistens mehr Platz ist als in den übrigen Wagen. Frauen müssen diese Abteile aber nicht benutzen. Wenn man also in gemischten Gruppen oder als Pärchen unterwegs ist, sollte man zusammen in den allgemeinen Bereich der U-Bahn steigen, um sich im Getummel nicht zu verlieren.

Wenn eine Frau in den allgemeinen Teil der U-Bahn steigen, versuchen die Männer, solange es die Verhältnisse zulassen, Abstand zu halten und Platz zu machen, sodass sich eine „Blase“ um die Frau bildet. Meistens steht jemand von den Sitzplätzen auf, damit sich die Frau setzen kann. Vom männlichen Begleiter wird erwartet, dass er sich direkt vor die Frau stellt und die anderen Männer abschirmt. Wird kein Sitzplatz frei, macht jemand direkt neben der Tür in einer Ecke Platz, damit sich die Frau dort hinstellen kann. Der männliche Begleiter soll sich auch hier wieder abschirmend vor die Frau stellen.

Fernbusse

Fernbusse fahren im ganzen Land zwischen den größeren Städten. Unserer Erfahrung nach (im Sommer, also nicht Hauptsaison), kann man auch noch etwa 1-2 Stunden vor Abfahrt eines Busses Tickets vor Ort am Bus Terminal erwerben. Eine Fahrt von Yazd nach Shiraz kostete für uns z.B. pro Person 300.000 Rial im VIP Bus.

Die Klimaanlagen in den Bussen funktionieren sehr gut. Deshalb auf jeden Fall ein Pulli griffbereit haben!

Flug

Flüge sind vergleichsweise günstig. Man kann Inlandsflüge aber nur innerhalb des Landes buchen; bei Reiseagenturen oder direkt bei Büros der Fluggesellschaften. Die Preise der Fluggesellschaften sind festgesetzt und unterscheiden sich nicht. Iran Air hat uns ganz gut gefallen.

Flüge sind ab ca. 30€ zu haben.

Zug

Es gibt einmal am Tag eine Nachtverbindung zwischen Tehran und Shiraz (über Isfahan). Wir sind nicht damit gefahren, aber wir haben einen Dänen getroffen, der ganz begeistert von dem Zug und dem Liegewagen war.

Die Fahrt kostet ca. 20-25€.

Taxi

Taxi-Fahrten vom Flughafen Imam Khomeini nach Tehran kosten fix 700.000 Rial (günstigste Wagenklasse). Die Taxifahrer müssen sich daran halten. Vor dem Flughafen hängen Schilder, welcher Wagentyp wieviel kostet; außerdem gibt es einen Taxi-Schalter, an den man sich wenden kann.

Vor anderen Taxi-Fahrten sollte man beim Hostel/Hotel oder seinem Gastgeber nachfragen, wieviel eine Fahrt maximal kosten sollte, damit man nicht über den Tisch gezogen wird. Häufig lag der Preis für die Strecken Bus Terminal – Hotel bei 100.000 Rial.

Eintrittspreise

Einige Sehenswürdigkeiten kosten keinen Eintritt. Viele kosten aber 200.000 Rial Eintritt für Ausländer. Wenn man persische Zahlen lesen kann, erkennt man, dass Iraner öfters nur 30.000 Rial bezahlen müssen.

Die Hitze

Wir waren ungünstigerweise im August im Iran und hatten jeden Tag über 30°C. Am heißesten Tag der Reise waren es 39°C. Wenn man die Wahl hat, ist eine Reise im Frühjahr oder im Herbst die bessere Wahl.

Man kann an jeder Straßenecke Wasser kaufen. 0,5ℓ kosten meist 5000 Rial, 1,5ℓ zwischen 8000 und 15.000 Rial. Die Angebote sollte man nutzen und immer eine Flasche dabei haben.

Es gibt außerdem sehr viele Wasserspender, die kostenloses Trinkwasser zur Verfügung stellen. Aufgrund hygienischer Bedenken haben wir das aber nie ausprobiert.

Bei den hohen Temperaturen haben wir uns einfach den Iranern angepasst: Langsam gehen, möglichst im Schatten, häufig Pausen, ab und an längere Pausen an einem schattigen Plätzchen im Park. Morgens sollte man früh raus, solange es noch „kühl“ ist. Ab Mittag sollte man an einem kühlen oder klimatisierten Ort verbringen. Ab 17 oder 18 Uhr wird es wieder angenehmer und man kann wieder draußen rumlaufen.

Alkohol und andere Drogen

Alkohol gibt es im Iran nicht zu kaufen und man sollte sich auch nicht mit Alkohol erwischen lassen. Der Verzicht fällt auch gar nicht so schwer, weil man nicht die ganze Zeit durch Werbung und andere Personen „in Versuchung geführt“ wird.

Wenn man bei Iranern zu Besuch ist, wird evtl. darauf hingewiesen, dass der Gastgeber einen kleinen, geheimen Vorrat an Alkohol besitzt. Man sollte dankend ablehnen; denn im Zweifelsfall bringt das nur eine Menge Probleme mit sich.

Das gleiche gilt auch für andere Drogen. Finger weg! Im Zweifelsfall drohen nämlich ziemlich heftige Strafen.

Nur Rauchen ist erlaubt. Wobei wir in der Öffentlichkeit nur rauchende Männer gesehen haben.

Alte, bärtige Männer

Überall hängen die Porträts von Chomeini und Chamene’i, egal ob in Hotels, U-Bahn-Stationen, an Brücken; einfach überall.

Und z.B. wenn man abends am Meydan-e Naqsh-e Jahan in Isfahan sitzt, wird dort Musik gespielt und es werden Reden gehalten. Wenn man kein Farsi versteht, hört sich das einfach nach Unterhaltung an. Wenn man Farsi versteht, weiß man, dass dies eine „nette“ Propaganda-Veranstaltung ist.

Die Iraner und Iranerinnen

Die allermeisten Iraner und Iranerinnen, die wir getroffen haben, waren herzliche und weltoffene Menschen. Als (offensichtlicher) Ausländer wird man ca. 100 mal am Tag gefragt: „Hi, how are you? Welcome to Iran. Where are you from? Do you like Iran?“ Und so weiter.

Wenn man die Möglichkeit hat, Iraner privat zu erleben, sollte man sie nutzen. Unsere Erfahrung ist, dass Iraner privat sehr locker sind. Zu Hause laufen die Frauen dann ohne Kopftuch rum, aber sobald ein Nachbar klingelt ziehen sie sich schnell Kopftuch und Manteau an und öffnen dann erst die Tür. Wenn die Tür wieder zu ist, wird alles schnell wieder ausgezogen.

Iraner*innen sind auch sehr gastfreundlich und tischen alle möglichen Tee-Variationen, Obst, Süßigkeiten etc. auf, um es den Gästen gut gehen zu lassen. Das hat auch damit zu tun, dass sie natürlich um das schlechte Image des Iran in der westlichen Welt wissen. Sie tun (fast) alles dafür, dass Touristen zu Hause Werbung für das „wahre“, (gast)freundliche und weltoffene Iran machen. Sie betonen auch häufig, dass Iraner und iranische Politiker nicht gleichzusetzen sind.

Was bei Dienstleistungen, z.B. an Rezeptionen oder Ticketschaltern, ab und zu schwierig ist, ist die Art, wie auf Fragen reagiert wird: Anstatt einer Antwort auf die Frage bekommt man ein Ergebnis.

Ein Beispiel: Man fragt am Ticketschalter, wann der nächste Bus nach Shiraz fährt, ob noch zwei Plätze frei sind und wieviel ein Ticket kostet. Die Reaktion ist, dass man fünf Minuten von der Person am Schalter ignoriert wird. Zwischendurch telefoniert sie und unterhält sich mit anderen Leuten. Nach fünf Minuten wird einem das Ticket in die Hand gedrückt und der Preis genannt.

Die kleine Gruppe an unangenehmen Iranern waren die windigen Geschäftsleute, die versuchen Touristen übers Ohr zu hauen.

Stadtbild und Sauberkeit

Wir waren erstaunt, wie sauber und grün die iranischen Städte sind. Zwar liegt über den Städten eine Dunst- und Smog-Glocke; das ist in den letzten Jahren aber wohl besser geworden.

An den Straßen gibt es meistens auf beiden Seiten Grünstreifen, die mehrmals täglich bewässert werden und Schatten spenden.

Vor allem morgens fegen die Leute vor ihrer Tür und spritzen die Gehwege mit Wasser ab, um Staub und Dreck wegzubekommmen.

Auch die Grünanlagen sind meistens sehr gut gepflegt und sauber. Hier machen viele Leute ihr Mittagsschläfchen auf einer Bank im Schatten.

Dos and Don’ts and Maybes

Iran allgemein

Dos:

  • Genug Bargeld mitnehmen. Wir haben für 2 Wochen ca. 500€ pro Person benötigt. Für alles: Übernachtungen, Bus, Flug, Essen, Souvenirs. Einen gewissen Puffer sollte man aber haben.
  • Wenn man genügend Zeit hat, nicht nur die Touristenorte mitnehmen, sondern z.B. auch den Nordwesten (um Tabriz).
  • Kashan soll auch ganz nett sein, ist aber auch eher touristisch geprägt.
  • Über Couchsurfing Hangouts nach Leuten suchen, mit denen man sich treffen kann.
  • Sich quer durch alle Speisekarten futtern: Kebab, Fesenjan, Dizi, Beryani, etc. pp.
  • Das persische Alphabet rudimentär lernen. Wenn man bisschen was lesen kann, findet man Hotels und Sehenswürdigkeiten leichter, denn nicht alle Hinweisschilder sind mit Umschrift versehen.

Don’ts:

  • Sich übers Ohr hauen lassen. Leute, die einen ansprechen und helfen wollen, wollen nicht immer helfen. Wenn man ein Taxi möchte, geht man zu einem Taxifahrer und verhandelt und lässt sich nicht von jemandem zu einem „günstigen“ Taxi führen.
    Jemand, der eloquent versucht, dich zu einer Aktion zu bewegen, macht dies, um dich auszunehmen. Wenn du nicht drauf eingehst und diese Person wird ungehalten/aggressiv, weißt du, dass dein Verdacht richtig war.
  • Eintrittspreise für Moscheen bezahlen. Wenn man abends Moscheen besucht (nach 18 oder 19 Uhr), kommt man unbehelligt kostenlos rein, weil das Ticket Office geschlossen ist. Das wird auch von allen Anwesenden akzeptiert; man sollte sich natürlich angemessen verhalten.
  • Sich auf den Lonely Planet verlassen. Die Ausgabe von 2012 hat viele Fehler in den Karten (Straßen fehlen; teilweise werden Straßen gezeigt, die es nicht gibt; Restaurants, Hotels, Sehenswürdigkeiten sind an falschen Stellen markiert) und die Preise stimmen meistens nicht mehr.
  • Donnerstags oder freitags Geld wechseln wollen. An diesen Tagen haben keine Wechselstuben offen: also rechtzeitig dran denken Geld zu tauschen! Im Notfall wechselt die Hotelrezeption, aber mit extrem schlechten Wechselkursen (für dich).
  • Rial und Toman durcheinanderwerfen.
  • Sich überfahren lassen. Am Anfang am besten neben Einheimischen die Straßen überqueren und sich deren Strategien abschauen.
  • Bilder von Polizei, Militär oder Grenzgebieten machen.
  • Vegetarier sein. Vegetarier haben es echt schwer vegetarische Gerichte zu finden. Selbst „Vegetable Stew“, das man häufig auf Speisekarten findet, hat meistens tierische Bestandteile.

Maybes

  • Damavand besteigen. Um den höchsten Berg des Iran zu besteigen muss man aber ein paar Tage Zeit mitbringen, um sich zu akklimatisieren.
  • Vor der Reise das Buch Couchsurfing im Iran lesen

Tehran

Dos

  • Den Golestan-Palast anschauen. In der Nähe ist außerdem der Basar
  • Von Bam-e Tehran über die Stadt schauen (mit der Seilbahn ganz rauf fahren)
  • Die Graffitis an der ehemaligen US-Botschaft anschauen. Wenn man Glück hat, ist die sie für Besucher geöffnet und man kann reingehen.
  • Das Museum of Contemporary Art anschauen. Als wir da waren, war es allerdings geschlossen.

Isfahan

Dos

  • Abends zum Meydan-e Naqsh-e Jahan (Imam Square) gehen, etwas zu essen kaufen und sich dann auf eine der Grünflächen setzen.
  • Über den Basar laufen
  • Die beiden großen Moscheen anschauen. (abends, wenn man keinen Eintritt zahlen muss)

Yazd

Dos

  • Ins Art House Café gehen, vom Dach aus über Yazd schauen und danach Tee trinken.
  • Sich die Zoroastrier-Stätten anschauen (Feuertempel und Towers of Silence)
  • In der Nähe der Masjed-e Jameh auf dem Basar zum Bäcker gehen, bei dem man beim Brotbacken zuschauen kann

Shiraz

Dos

  • Eine kostenlose Führung durchs Shah Cheragh erhalten. Einfach reingehen; es wird einem dann ein Führer oder eine Führerin zugewiesen. Ohne Führung kommt man nicht rein.
  • Sich (vor der Reise) mit den großen Dichtern der Perser (z.B. Hafez) befassen und deren Grabstätten besuchen.
  • Eine Tour nach Persepolis mitmachen.
    Bis zwei Personen ist es günstiger, wenn man eine Tour zu 30€/Person mitmacht.
    Ab drei Personen ist es ggf. günstiger, als Gruppe ein Taxi zu nehmen, das einen nach Persepolis und Naqsh-e Rostam (Necropolis) fährt. Überall in Shiraz bieten Taxi-Fahrer Fahrten an. Natürlich sollte man vorher den Preis ausmachen. Wir haben eine Vierer-Gruppe getroffen, die ca. 50-60€ für das Taxi bezahlt haben.

Maybes:

  • Persegadae anschauen. Dies kann man mit der Persepolis-Tour verknüpfen. Aber Persepolis wird den meisten Leuten reichen.
  • Beim Transfer von oder nach Yazd Persepolis, Naqsh-e Rostam und Persegadae besuchen. Es gibt verschiedene Anbieter, die ca. 100$ für eine Gruppe (bis 4 Personen) nehmen. Dort ist dann Fahrt, Eintritt und ggf. Führung und Essen inbegriffen. Man sollte hier vorher genau nachfragen, was inbegriffen ist und verschiedene Anbieter vergleichen.
  • Am Koran-Tor geocachen gehen und den Blick über die Stadt schweifen lassen

9. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 09.04.2016 um 18:00 Uhr findet das neunte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 08.04.2016 Bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn du also kommen möchtest, melde dich, weil du ansonsten keinen Platz mehr bekommst. Bitte komm‘ auch pünktlich!

Wenn du Interesse hast, bitte melde dich per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The 8th meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 13.02.2016 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 12.02.2016. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or meet-korea.deanswer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

8. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 13.02.2016 um 18:00 Uhr findet das achte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 12.02.2016 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn du also kommen möchtest, melde dich, weil du ansonsten keinen Platz mehr bekommst. Bitte komm‘ auch pünktlich!

Wenn du Interesse hast, bitte melde dich per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The 8th meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 13.02.2016 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 12.02.2016. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

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Schwarzplan erstellen mit OpenStreetMap-Daten

Du bist StudentIn der Stadtplanung, Architektur oder musst aus irgendeinem Grund einen Schwarzplan erstellen, hast aber keine Lust Gebäudegrundrisse abzupausen oder abzumalen?

Mit den Daten von OpenStreetMap (OSM) und dem Programm Maperitive kann man diese Arbeit abkürzen.

Ich werde hier folgendes beschreiben:

  1. Was ist OpenStreetMap?
  2. Maperitive installieren
  3. Maperitive-Regeln für den Schwarzplan erstellen
  4. Maperitive starten und einstellen
  5. Daten laden und Schwarzplan erzeugen
  6. OpenStreetMap-Daten verbessern
  7. Links

Was ist OpenStreetMap?

OpenStreetMap ist im Prinzip wie Wikipedia, nur für Landkarten. Jeder kann dort Straßen, Gebäude und andere Sachen eintragen, um eine freie Weltkarte zu erstellen.

Die Daten sind nicht nur kostenlos, sondern frei. Das heißt, dass du sie verwenden kannst und darfst und damit z.B. Schwarzpläne erstellen kannst.

Du kannst aber auch mitmachen; Fehler beheben und den Detailgrad der Karte verbessern.

Maperitive installieren

Auf maperitive.net kannst du unter Download die aktuellste Version der Software herunterladen. Die Datei heißt Maperitive-latest.zip.

Diese Datei kannst du einfach per Rechtsklick entpacken. Du hast dann einen neuen Ordner Maperitive, in dem die Programmdaten enthalten sind.

Nun musst du noch sicherstellen, dass du die Software .NET 4 (für Windows) oder Mono (für Mac OS, Linux) installierst. Für Windows und Mac OS folge den Links. Unter Linux ist Mono in den Paketquellen enthalten. Unter Debian und Ubuntu sollte z.B. „sudo apt-get install mono-runtime mono-devel“ als Befehl zum Installieren reichen.

Maperitive-Regeln für den Schwarzplan erstellen

Nun musst du eine kleine Datei erstellen, die nur die folgenden Zeilen enthält:

features
        areas
                building : building
properties
        map-background-color    : #FFFFFF
        line-style : none
rules
        target : building
                define
                        fill-color : black
                draw : fill

Öffne dazu einfach z.B. Notepad (unter Windows) oder einen anderen Texteditor (kein Office) und kopiere den Text dort rein. Dann speichere die Datei als schwarzplan.txt im Ordner Maperitive.

Die Regeln stammen hierher.

Maperitive starten und einstellen

Unter Windows doppelklickst du nun einfach auf die Datei Maperitive.exe im Ordner Maperitive. Unter Mac OS oder Linux öffnest du das Terminal und wechselst in den Ordner Maperitive und führst dann „sh Maperitive.sh“ aus.

Ein Fenster öffnet sich. Dort siehst du die Karte von OpenStreetMap.

Ganz unten im Fenster ist eine Eingabezeile (Command Prompt). Tippe dort den Befehl „use-ruleset location=schwarzplan.txt as-alias=schwarzplan“ ein und sende ihn mit der Eingabetaste ab.

Suche nun den Ort auf der Karte, für den du den Schwarzplan erstellen möchtest.

Rechtsklicke in der Karte und wähle „Place Printing Bounds Here“. Ein Quadrat erscheint auf der Karte. Passe dieses Quadrat so an, dass es den gewünschten Kartenbereich umschließt.

Rechtsklicke in der Karte und wähle „Place Geometry Bounds Here“. Ein weiteres Quadrat erscheint. Passe es so an, dass es an der gleichen Stelle und genauso groß ist wie das vorherige Quadrat.

Achtung: Wenn du deinen Kartenausschnitt zu groß wählst, kann dein Computer ggf. nicht mit der Datenmenge umgehen. Eine Kleinstadt oder ein Ausschnitt einer Großstadt sollte aber auf jeden Fall möglich sein.

Daten laden und Schwarzplan erzeugen

Über das Menü Map → „Download OSM Data (Overpass API)“ kannst du nun die nötigen Daten vom OpenStreetMap-Server laden. Das kann einen Moment dauern, je nachdem wie schnell deine Internetverbindung ist und wie schnell dein Rechner die Daten verarbeiten kann.

Sobald die Daten geladen wurden, sollten die Gebäude/der Schwarzplan auf der Karte erscheinen.

Blende nun die Hintergrundkarte aus. Rechts unten im Fenster ist ein Kasten „Map Sources“. Klicke dort auf den Stern links neben „Web map (OSM Mapnik)“.

Tippe nun in den Command Prompt „export-svg compatibility=illustrator“. Im Ordner Maperitive erscheint ein Unterverzeichnis output, in dem eine Datei output.svg erzeugt wird.

Diese Datei kannst du nun umbenennen und z.B. in Adobe Illustrator weiterbearbeiten.

OpenStreetMap-Daten verbessern

In vielen deutschen Städten sind die Daten von OSM gut bis sehr gut, und außerdem aktuell. Jedoch kann es vorkommen, dass Gebäude, Stadtteile oder ganze Städte noch nicht in OSM erfasst sind. In diesem Fall wird der Schwarzplan unvollständig sein.

Du kannst aber, wenn du Lust und Zeit hast, fehlende Gebäude in OSM eintragen. Du kannst dann Gebäude und Straßen von Satellitenbildern im Editor abzeichnen und eigene Ortskenntnis einfließen lassen.

Links

7. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 07.11.2015 um 18:00 Uhr findet das siebte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 06.11.2015 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn ihr also kommen wollt, meldet euch, weil ihr ansonsten keinen Platz mehr bekommt. Bitte kommt auch pünktlich!

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The 7th meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 07.11.2015 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 06.11.2015. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

6. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 12.09.2015 um 18:00 Uhr findet das sechste Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 11.09.2015 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn ihr also kommen wollt, meldet euch, weil ihr ansonsten keinen Platz mehr bekommt. Bitte kommt auch pünktlich!

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The fourth meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 12.09.2015 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 11.09.2015. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

5. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 27.06.2015 um 18:00 Uhr findet das fünfte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 26.06.2015 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn ihr also kommen wollt, meldet euch, weil ihr ansonsten keinen Platz mehr bekommt. Bitte kommt auch pünktlich!

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The fourth meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 27.06.2015 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 26.06.2015. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

4. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 30.05.2015 um 18:00 Uhr findet das vierte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 29.05.2015 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn ihr also kommen wollt, meldet euch, weil ihr ansonsten keinen Platz mehr bekommt. Bitte kommt auch pünktlich!

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The fourth meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 30.05.2015 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 29.05.2015. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

3. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Das dritte Treffen für Koreainteressiert und Koreaner in Mannheim findet am 18.04.2015 um 18:00 Uhr statt.

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen ins Restaurant Bori zu kommen:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Karte: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Die nächste Straßenbahnhaltestelle ist „Abendakademie“.

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
Come to the third meetup for Koreans and those who are intereseted in Korea on 18.04.2015 at 18:00.

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the people who will come to the meetup.

You are invited to join us at the restaurant Bori:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Map: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

The closest tram stop is “Abendakademie”.

Discussion and further infos at meet-korea.de.

Hausarbeit mit LibreOffice – Teil 1

Im ersten Teil dieser kleinen Serie geht es darum, ein Dokument (z.B. eine Hausarbeit) in LibreOffice so zu strukturieren, dass man später ohne Probleme daran arbeiten kann.

Am Anfang steht ein LibreOffice-Text-Dokument ohne Inhalt (also eine leere Seite).

Seitenformate

Zunächst wird das Dokument in drei Teile mittels Seitenformaten gegliedert:

  • Titelseite
  • Vorwort, Verzeichnisse
  • Hauptteil und Anhang

Dies ist wichtig, um später die Seitennummerierung und Kopf- und Fußzeile steuern zu können. Die Titelseite soll weder Kopf- noch Fußzeile und auch keine Seitennummer haben. Die beiden anderen Teile sollen Kopf- und Fußzeile haben. Jedoch sollen Vorwort und Verzeichnisse mit römischen Ziffern nummeriert werden, während Hauptteil und Anhang mit arabischen Ziffern nummeriert werden.

Über FormatTitelseite… erreichst du den Dialog zum Anlegen der Titelseite. Vorhandene Seiten zu Titelseiten umwandeln ist vorausgewählt. Hier einfach OK klicken. So wird der bisher einzigen vorhandenen Seite das Seiten-Format Erste Seite zugewiesen. Das steht nun auch im LibreOffice-Fenster in der Leiste am unteren Fensterrand.

Klicke nun auf EinfügenManueller Umbruch… Im erscheinenenden Dialogfenster wählst du Seitenumbruch und als Vorlage Verzeichnis. Dann klickst du Seitennummer ändern an, lässt die 1 stehen und klickst OK. Eine neue Seite erscheint, die durch eine gestrichelte Linie von der vorherigen Seite getrennt wird – damit wird der Übergang von einem Seitenformat zum nächsten gekennzeichnet. In der Leiste am unteren Fensterrand erscheint nun Verzeichnis, wo vorher Erste Seite stand.

Klicke wieder auf EinfügenManueller Umbruch… Im erscheinenden Dialogfenster wählst du diesmal Seitenumbruch und als Vorlage Standard, klickst Seitennummer ändern wieder an und lässt die 1 stehen. Dann klickst du OK.

Seitenformate anpassen

Der nächste Schritt ist, die Seiten entsprechend der Vorgaben der Uni/Hochschule anzupassen. Ich beschreibe hier beispielhaft, wie das aussehen könnte. Konkret können ganz andere Anforderungen seitens Dozenten bestehen.

Klicke auf die zweite Seite (die mit der Formatvorlage Verzeichnis). Wähle FormatSeite… aus. Wechsle zum Reiter Kopfzeile und wähle Kopfzeile einschalten. Wechsle zum Reiter Fußzeile und wähle Fußzeile einschalten. Klicke OK. (Nicht verwirrt sein, es ist noch keine Kopf- oder Fußzeile zu sehen. Das kommt noch.)

Klicke nun auf die dritte Seite (die mit der Formatvorlage Standard) und wiederhole die Schritte.

Klicke auf der zweiten Seite ganz oben auf die Seite. Du kannst nun die Kopfzeile bearbeiten. Mit der Tab-Taste kannst du in die Mitte und nach rechts springen, um dort Text einzutragen. Springe mit Tab in die Mitte und wähle EinfügenFeldbefehlTitel. Ein graues Feld erscheint, das später noch gefüllt wird.

Klicke jetzt auf der zweiten Seite ganz unten auf die Seite, um die Fußzeile zu bearbeiten. Springe wieder mit Tab in die Mitte und wähle EinfügenFeldbefehlSeitennummer.

Die gerade eingefügte Seitennummer soll nun nicht in arabischen, sondern römischen Ziffern erscheinen. Dazu wähle FormatSeite… und wechsle in den Reiter Seite. Unter LayouteinstellungenFormat wähle „I, II, III, …“ aus und klicke OK.

Auf der dritten Seite kannst du die Kopf- und Fußzeile jetzt auf die gleiche Art und Weise befüllen. Hier sollten die Seitenzahlen aber weiterhin mit römischen Ziffern dargestellt werden.

Klicke jetzt auf DateiEigenschaften… und wähle den Reiter Beschreibung aus. Dort trägst du im Feld Titel den Titel deiner Arbeit ein.

Formatvorlagen

Als nächstes passt du die Formatvorlagen so an, dass sie den Vorgaben der Hochschule/Uni entsprechen. Ich gehe hier davon aus, dass für den Text Times New Roman Schriftgröße 12 (mit 1,5-fachem Zeilenabstand) und für die Überschriften Arial genutzt werden soll.

Warum Formatvorlagen? Wenn man mit Formatvorlagen arbeitet, muss man – wenn man später noch z.B. die Schriftgröße ändern sollte – nur an einer einzigen Stelle die Formatierung ändern und nicht für jeden einzelnen Absatz. Dafür ist es aber notwendig, konsequent mit Formatvorlagen zu arbeiten. Außerdem kann man sich einfach ein Inhaltsverzeichnis generieren lassen, wenn man jede Überschrift als Überschrift markiert hat.

Eine Formatvorlage wählt man im Drop-Down-Menü links neben dem Drop-Down-Menü für die Schriftart aus. Dort gibt es schon eine Reihe Vorlagen wie Standard, Überschrift 1 oder Textkörper.

  • Wenn du gerade im Text schreibst, sollte als Formatvorlagen Textkörper ausgewählt sein.
  • Wenn du eine Überschrift schreibst, solltest du Überschrift X (wobei X das Level der Überschrift ist) nehmen.
  • Bei Fußnoten sollte Fußnote ausgewählt sein.

Um die Formatvorlagen anzupassen, öffne am besten das Formatvorlagen-Fenster über FormatFormatvorlagen. Oder drücke F11.

Um die Schriftart des Fließtexts (normaler Text und Fußnoten) zu ändern, klicke mit der rechten Maustaste auf Standard, dann auf Ändern…. Wähle den Reiter Schrift. Hier kannst du die Schriftart, z.B. Times New Roman auswählen, und Schriftgröße ändern. Im Reiter Ausrichtung wähle Blocksatz. Wenn du die Formatvorlage Standard änderst, ändert das implizit auch die Einstellungen für Textkörper und Fußnote. Bestätige die Einstellungen mit OK.

Rechtsklicke im Formatvorlagen-Fenster auf Textkörper und wähle Ändern…. Im Reiter Einzüge und Abstände wähle unter Zeilenabstand 1,5-zeilig. Bestätige mit OK.

Rechtsklicke nun im Formatvorlagen-Fenster auf Überschrift und wähle Ändern…. Wenn du die Einstellungen für Überschrift änderst, werden die Änderungen für Überschrift 1-10 auch übernommen. Wähle im Reiter Schrift nun Arial aus, unter Ausrichtung wähle Links aus. Bestätige mit OK.

Schließe nun das Formatvorlagen-Fenster.

Nun schaltest du die automatische Nummerierung der Überschriften ein: Wähle ExtrasKapitelnummerierung…. Bei Ebene wähle 1-10 und Nummer1, 2, 3, …“. Bestätige mit OK.

Erste Schritte

Klicke nun auf die zweite Seite und füge das Inhaltsverzeichnis ein. Wähle dazu EinfügenVerzeichnisseVerzeichnisse…. Als Typ sollte schon Inhaltsverzeichnis vorausgewählt sein. Unter Auswerten bis Ebene wähle 3. Wechsle zum Reiter Einträge. Bei Ebene wähle 1 und klicke in den Raum zwischen E# und E. Tippe dort ein Leerzeichen ein. Wiederhole die Schritte für die Ebenen 2 und 3. Bestätige mit OK.

Wenn du nun eine Überschrift hinzufügst oder löschst, musst du das Inhaltsverzeichnis über ExtrasAktualisierenAlles aktualisieren.

Füge nun unter dem Verzeichnis einen Seitenumbruch ein (über Strg + Return, oder EinfügenManueller UmbruchOK).

Auf der neuen Seite wähle die Formatvorlage Überschrift 1 aus und tippe Vorwort als Überschrift. Drücke Return und Verfasse das Vorwort. Der Fließtext ist automatisch richtig als Textkörper markiert.

Aktualisiere das Inhaltsverzeichnis.

Gestalte die Titelseite nach den Vorgaben deiner Hochschule/Uni.

Gedanken, Linux, etc.