Commons – Das Buch

Am 19. April ist ein Buch erschienen, das ich zwar noch nicht ganz gelesen habe, aber die ersten Eindrücke sind sehr gut. Es handelt sich dabei um das Commons-Buch von Silke Helfrich (Hg.). (Bei keimform.de habe ich auch einen Download-Link gefunden. [Edit: Vielen Dank an Jakob B. in den Kommentaren. Den offizielle Download-Link findet man hier unter Open Acess.])

Das Buch setzt sich mit den Chancen der Commons auseinander, aber erklärt auch erst einmal was das überhaupt ist. Die PDF hat 530 Seiten und besteht aus einer Reihe von Essays verschiedener Autoren, die sich verschiedener Aspekte der Commons annehmen.

Wie gesagt ist mein erster Eindruck nach ca. 40 Seiten, dass es sehr lesenswert ist, sodass ich es jedem ans Herz legen möchte. Und wenn man nicht alles lesen möchte, kann man sich ja die gut klingenden Essays herauspicken.

Das Commons-Buch steht selbstverständlich unter einer CC-Lizenz (Creative-Commons-Lizenz BY SA 3.0. unported) und kann kostenlos unter dem Link (siehe oben) heruntergeladen werden. Wer lieber totes Holz in der Hand hält, kann sich aber auch beim transcript-Verlag das Buch bestellen. (Ich denke mal, dass ein Teil des Buchpreises auch den Autoren zugute kommt, weiß das aber nicht sicher.)

PS: Bei der TAZ gibt es auch ein Interview mit Silke Helfrich [Edit: Link ist jetzt richtig] über das Buch.

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8 Antworten auf Commons – Das Buch

  1. Jakob B. sagt:

    Hallo Florian. Vielen Dank für die nette Rezension. Was das tote Holz betrifft: Ich zum Beispiel lese gerne echte Bücher, weil mein ipad nach dem Einschlafen in der Badewanne so komische Geräusche macht. Außerdem arbeite ich jeden Tag lange genug am PC und bin froh, wenn das Display endlich mal die Klappe hält. Was den Kaufpreis und die Autoren betrifft: Alle Autoren haben ohne Honorar geschrieben. Aber über 500 Seiten gebundenes Buch für 24,80 ist jeden Cent wert. Auch der pdf-Download ist übrigens nicht kostenlos, man muss nur nichts dafür bezahlen. :) Auch der Transcript-Verlag bietet übrigens den Download-Link auf seiner Website an. Die CC-Lizenz ist aber alles andere als selbstverständlich. Wir hoffen allerdings, dass sich dies irgendwann durchsetzt.
    Gruß, Jakob

    • florian sagt:

      Hallo Jakob,

      das mit dem „toten Holz“ war nicht abwertend gemeint. ;)
      Beim transcript-Verlag habe ich keine Downloadmöglichkeit gesehen, aber vielleicht bin ich auch bisschen blind.

      Florian

  2. Jakob B. sagt:

    PS: Der richtige Link zum Interview mit Silke Helfrich ist übrigens hier:
    http://www.taz.de/Individuelle-Freiheit-mit-Commons/!91921/

    Mein Fehler, denn ich habe versehentlich ein über zwei Jahre altes Interview verlinkt und dies erst zu spät gemerkt.

    • florian sagt:

      Das Interview hatte ich selber sogar gelesen, dann aber im Zug auf die schnelle irgendwoher den falschen Link genommen. Habe es berichtigt.

      Florian

  3. Marco sagt:

    Öh, ich wollte gerade einen Kommentar mit Link setzen. Hat nicht geklappt. Nochmal versuchen:

    Ich habe gestern abend drüber nachgedacht, an was mich das erinnert hat, nicht drauf gekommen. Heute morgen beim Zähneputzen bin ich dauf gekommen: Das Open Advice Buch

    • florian sagt:

      Hi Marco,

      danke für den Link.
      Das Buch scheint ja eher Richtung Software zu gehen und ist daher spezieller als das Commons-Buch. Klingt aber auch interessant. *auf die Merkliste schreib*

      Florian

  4. Hallo Florian,
    hier hat sich jemand die mühe gemacht, jeden der etwa 70 Essays als HTML bzw. als PDF aufzugliedern, damit man nicht durch ein 500 Seiten PDF scrollen muss um an den Essay ranzukommen, den man gerade braucht.

    http://band1.dieweltdercommons.de/

    Ps. Das Buch hab ich mir auch über den Buchhandel besorgt, weil es nicht mag am elektronischen Kasten lange Texte zu lesen.

    Grüße
    R.

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