4. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Am 30.05.2015 um 18:00 Uhr findet das vierte Treffen für Koreainteressierte und Koreaner in Mannheim statt.

SEHR WICHTIG: Weil sehr wenig Platz im Restaurant ist, muss ich bis zum 29.05.2015 bescheid geben, wie viele Plätze wir genau brauchen. Wenn ihr also kommen wollt, meldet euch, weil ihr ansonsten keinen Platz mehr bekommt. Bitte kommt auch pünktlich!

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
The fourth meetup for Koreans and those who are interested in Korea will take place on 30.05.2015 at 18:00 o’clock.

VERY IMPORTANT: Since the restaurant is quite small, I have to give them a precise number of people who will join until 29.05.2015. If you want to join us, please let me know, because otherwise you won’t get a seat. And be on time!

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the number of people that will come to the meetup.

Restaurant Bori
U2 3
68161 Mannheim

http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Discussion and further information at meet-korea.de.

3. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Das dritte Treffen für Koreainteressiert und Koreaner in Mannheim findet am 18.04.2015 um 18:00 Uhr statt.

Wenn ihr Interesse habt, bitte meldet euch per E-Mail (korea@fbausch.de) oder hier, damit ich abschätzen kann, wie viele Leute kommen möchten.

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen ins Restaurant Bori zu kommen:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Karte: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

Die nächste Straßenbahnhaltestelle ist „Abendakademie“.

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
Come to the third meetup for Koreans and those who are intereseted in Korea on 18.04.2015 at 18:00.

If you are interested, please send me an email (korea@fbausch.de) or answer me here so that I can estimate the people who will come to the meetup.

You are invited to join us at the restaurant Bori:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Map: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.49117/8.47129

The closest tram stop is “Abendakademie”.

Discussion and further infos at meet-korea.de.

Hausarbeit mit LibreOffice – Teil 1

Im ersten Teil dieser kleinen Serie geht es darum, ein Dokument (z.B. eine Hausarbeit) in LibreOffice so zu strukturieren, dass man später ohne Probleme daran arbeiten kann.

Am Anfang steht ein LibreOffice-Text-Dokument ohne Inhalt (also eine leere Seite).

Seitenformate

Zunächst wird das Dokument in drei Teile mittels Seitenformaten gegliedert:

  • Titelseite
  • Vorwort, Verzeichnisse
  • Hauptteil und Anhang

Dies ist wichtig, um später die Seitennummerierung und Kopf- und Fußzeile steuern zu können. Die Titelseite soll weder Kopf- noch Fußzeile und auch keine Seitennummer haben. Die beiden anderen Teile sollen Kopf- und Fußzeile haben. Jedoch sollen Vorwort und Verzeichnisse mit römischen Ziffern nummeriert werden, während Hauptteil und Anhang mit arabischen Ziffern nummeriert werden.

Über FormatTitelseite… erreichst du den Dialog zum Anlegen der Titelseite. Vorhandene Seiten zu Titelseiten umwandeln ist vorausgewählt. Hier einfach OK klicken. So wird der bisher einzigen vorhandenen Seite das Seiten-Format Erste Seite zugewiesen. Das steht nun auch im LibreOffice-Fenster in der Leiste am unteren Fensterrand.

Klicke nun auf EinfügenManueller Umbruch… Im erscheinenenden Dialogfenster wählst du Seitenumbruch und als Vorlage Verzeichnis. Dann klickst du Seitennummer ändern an, lässt die 1 stehen und klickst OK. Eine neue Seite erscheint, die durch eine gestrichelte Linie von der vorherigen Seite getrennt wird – damit wird der Übergang von einem Seitenformat zum nächsten gekennzeichnet. In der Leiste am unteren Fensterrand erscheint nun Verzeichnis, wo vorher Erste Seite stand.

Klicke wieder auf EinfügenManueller Umbruch… Im erscheinenden Dialogfenster wählst du diesmal Seitenumbruch und als Vorlage Standard, klickst Seitennummer ändern wieder an und lässt die 1 stehen. Dann klickst du OK.

Seitenformate anpassen

Der nächste Schritt ist, die Seiten entsprechend der Vorgaben der Uni/Hochschule anzupassen. Ich beschreibe hier beispielhaft, wie das aussehen könnte. Konkret können ganz andere Anforderungen seitens Dozenten bestehen.

Klicke auf die zweite Seite (die mit der Formatvorlage Verzeichnis). Wähle FormatSeite… aus. Wechsle zum Reiter Kopfzeile und wähle Kopfzeile einschalten. Wechsle zum Reiter Fußzeile und wähle Fußzeile einschalten. Klicke OK. (Nicht verwirrt sein, es ist noch keine Kopf- oder Fußzeile zu sehen. Das kommt noch.)

Klicke nun auf die dritte Seite (die mit der Formatvorlage Standard) und wiederhole die Schritte.

Klicke auf der zweiten Seite ganz oben auf die Seite. Du kannst nun die Kopfzeile bearbeiten. Mit der Tab-Taste kannst du in die Mitte und nach rechts springen, um dort Text einzutragen. Springe mit Tab in die Mitte und wähle EinfügenFeldbefehlTitel. Ein graues Feld erscheint, das später noch gefüllt wird.

Klicke jetzt auf der zweiten Seite ganz unten auf die Seite, um die Fußzeile zu bearbeiten. Springe wieder mit Tab in die Mitte und wähle EinfügenFeldbefehlSeitennummer.

Die gerade eingefügte Seitennummer soll nun nicht in arabischen, sondern römischen Ziffern erscheinen. Dazu wähle FormatSeite… und wechsle in den Reiter Seite. Unter LayouteinstellungenFormat wähle „I, II, III, …“ aus und klicke OK.

Auf der dritten Seite kannst du die Kopf- und Fußzeile jetzt auf die gleiche Art und Weise befüllen. Hier sollten die Seitenzahlen aber weiterhin mit römischen Ziffern dargestellt werden.

Klicke jetzt auf DateiEigenschaften… und wähle den Reiter Beschreibung aus. Dort trägst du im Feld Titel den Titel deiner Arbeit ein.

Formatvorlagen

Als nächstes passt du die Formatvorlagen so an, dass sie den Vorgaben der Hochschule/Uni entsprechen. Ich gehe hier davon aus, dass für den Text Times New Roman Schriftgröße 12 (mit 1,5-fachem Zeilenabstand) und für die Überschriften Arial genutzt werden soll.

Warum Formatvorlagen? Wenn man mit Formatvorlagen arbeitet, muss man – wenn man später noch z.B. die Schriftgröße ändern sollte – nur an einer einzigen Stelle die Formatierung ändern und nicht für jeden einzelnen Absatz. Dafür ist es aber notwendig, konsequent mit Formatvorlagen zu arbeiten. Außerdem kann man sich einfach ein Inhaltsverzeichnis generieren lassen, wenn man jede Überschrift als Überschrift markiert hat.

Eine Formatvorlage wählt man im Drop-Down-Menü links neben dem Drop-Down-Menü für die Schriftart aus. Dort gibt es schon eine Reihe Vorlagen wie Standard, Überschrift 1 oder Textkörper.

  • Wenn du gerade im Text schreibst, sollt als Formatvorlagen Textkörper ausgewählt sein.
  • Wenn du eine Überschrift schreibst, solltest du Überschrift X (wobei X das Level der Überschrift ist) nehmen.
  • Bei Fußnoten sollte Fußnote ausgewählt sein.

Um die Formatvorlagen anzupassen, öffne am besten das Formatvorlagen-Fenster über FormatFormatvorlagen. Oder drücke F11.

Um die Schriftart des Fließtexts (normaler Text und Fußnoten) zu ändern, klicke mit der rechten Maustaste auf Standard, dann auf Ändern…. Wähle den Reiter Schrift. Hier kannst du die Schriftart, z.B. Times New Roman auswählen, und Schriftgröße ändern. Im Reiter Ausrichtung wähle Blocksatz. Wenn du die Formatvorlage Standard änderst, ändert das implizit auch die Einstellungen für Textkörper und Fußnote. Bestätige die Einstellungen mit OK.

Rechtsklicke im Formatvorlagen-Fenster auf Textkörper und wähle Ändern…. Im Reiter Einzüge und Abstände wähle unter Zeilenabstand 1,5-zeilig. Bestätige mit OK.

Rechtsklicke nun im Formatvorlagen-Fenster auf Überschrift und wähle Ändern…. Wenn du die Einstellungen für Überschrift änderst, werden die Änderungen für Überschrift 1-10 auch übernommen. Wähle im Reiter Schrift nun Arial aus, unter Ausrichtung wähle Links aus. Bestätige mit OK.

Schließe nun das Formatvorlagen-Fenster.

Nun schaltest du die automatische Nummerierung der Überschriften ein: Wähle ExtrasKapitelnummerierung…. Bei Ebene wähle 1-10 und Nummer1, 2, 3, …“. Bestätige mit OK.

Erste Schritte

Klicke nun auf die zweite Seite und füge das Inhaltsverzeichnis ein. Wähle dazu EinfügenVerzeichnisseVerzeichnisse…. Als Typ sollte schon Inhaltsverzeichnis vorausgewählt sein. Unter Auswerten bis Ebene wähle 3. Wechsle zum Reiter Einträge. Bei Ebene wähle 1 und klicke in den Raum zwischen E# und E. Tippe dort ein Leerzeichen ein. Wiederhole die Schritte für die Ebenen 2 und 3. Bestätige mit OK.

Wenn du nun eine Überschrift hinzufügst oder löschst, musst du das Inhaltsverzeichnis über ExtrasAktualisierenAlles aktualisieren.

Füge nun unter dem Verzeichnis einen Seitenumbruch ein (über Strg + Return, oder EinfügenManueller UmbruchOK).

Auf der neuen Seite wähle die Formatvorlage Überschrift 1 aus und tippe Vorwort als Überschrift. Drücke Return und Verfasse das Vorwort. Der Fließtext ist automatisch richtig als Textkörper markiert.

Aktualisiere das Inhaltsverzeichnis.

Gestalte die Titelseite nach den Vorgaben deiner Hochschule/Uni.

2. Deutsch-Koreanisches Treffen Rhein-Neckar/Mannheim

Das zweite Treffen für Koreainteressiert und Koreaner in Mannheim findet am 07.03.2015, 18:00 Uhr statt.

Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen ins Restaurant Bori zu kommen:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Karte: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.491…

Die nächste Straßenbahnhaltestelle ist “Abendakademie”.

Wenn du per Mail über weitere Treffen informiert werden möchtest, schreib mir eine Mail an korea{at}fbausch.de, damit ich dich in meinen Verteiler aufnehmen kann.

Diskussion und weitere Infos auf meet-korea.de.

English:
Come to the second meetup for Koreans and those who are interested in Korea on March 7th, 2015, 18:00.

You are invited to join us at the restaurant Bori:
Bori
U2, 3
68161 Mannheim

Map: http://www.openstreetmap.org/node/1571732120#map=19/49.491…

The nearest tram stop is “Abendakademie”.

If you want to get informed about further meetups, send an e-mail to korea{at}fbausch.de so that I can add you to my distribution list.

Discussion and further infos on meet-korea.de.

Koreareise – Route und Hostels

Meine Koreareise ging über drei Wochen. Als Zeitraum hatte Mitte September bis Anfang Oktober gewählt, weil dort das Wetter gut, nicht zu schwül, aber nicht zu kühl ist.

Mit den Hostels, bei denen ich untergekommen bin, habe ich eigentlich nur positive Erfahrungen gemacht. Überall war es sauber und die Angestellten konnten Englisch.

Eine detaillierte Aufstellung über den Reiseverlauf:

Für die Flüge mit British Airways (Frankfurt-Heathrow-Incheon und zurück) habe ich 750€ gezahlt.

Für den Flug Gimpo-Jeju mit Asiana habe ich 57.000 Won (ca. 42€) und für den Flug Jeju-Gwangju mit Asiana habe ich 53.400 Won (ca. 39€) gezahlt.

Die Hostels habe ich in Bar in Won gezahlt. Für Essen, U-Bahn, Busse, Übernachtungen (also alles außer die Flüge) habe ich insgesamt ca. 1.100.000 Won (ca. 850€) ausgegeben.

Das Geld konnte ich dank einer DKB-Visa-Karte ohne Gebühren direkt an koreanischen Geldautomaten abheben. Manchmal musste ich bisschen suchen, bis ich einen Automaten gefunden hatte, der meine Karte annahm.

Koreareise – 3. Woche

Letzten Montag habe ich von Gyeongju aus einen kleinen Abstecher (drei Stunden Fahrt mit Intercity-Bussen) nach Haeinsa, einem Kloster, gemacht. Dort lagert die Tripitaka Koreana, ein buddhistischer Text auf 80.000 hölzernen Druckplatten. Von den Platten sieht man aber nicht wirklich viel und Informationen dazu gibt es vor Ort nur auf Koreanisch.

Haeinsa liegt etwas abgelegen inmitten des Gayasan-Nationalparks. Das heißt natürlich nicht, dass dort nicht eine große Menge Wanderer und Tagestouristen umherläuft. Mir persönlich hat Haeinsa besser gefallen als Bulguksa am Tag zuvor. Die Athmospähre war ruhiger und die Landschaft drumherum ist schöner.

In Haeinsa bin ich mitten in einen koreanischen Schulausflug geraten. Das hatte zur Folge, dass ich von 10-15 kleinen KoreanerInnen (ca. 5. Klasse) belagert wurde. Natürlich mussten alle englischen Sätze, die sie gelernt haben, ausprobiert werden.

Am Dienstag bin ich nach Jeonju gefahren. Die Stadt ist für das Hanok Village (Hanoks sind die traditionellen koreanischen Häuser) und Bibimbap (ein sehr leckeres Essen) bekannt.

Am Donnerstag bin ich mit dem KTX ruckzuck in Seoul angekommen, wo ich ersteinmal von einem stärkeren Regenschauer begrüßt wurde. Gut, dass ich vom Hostelvater zum Bulgogi-Essen eingeladen wurde, sodass ich so schnell nicht mehr vor die Tür musste.

 

An meinem letzten vollständigen Tag in Korea bin ich mit einem Taiwanesen zum Deoksugung-Palast, nach Insadong und Hongdae; abends zum German Language Meetup, viele nette Leute kennen lernen.

Später war ich mit besagtem Taiwanesen noch ein letztes Mal koreanisch Essen. Zufälligerweise saßen am Tisch nebenan zwei gehörlose Koreaner. Da ich etwas Deutsche Gebärdensprache beherrsche und man die Gebärdensprachen anderer Länder zumindest ansatzweise verstehen kann, habe ich die beiden einfach mal angesprochen. Die beiden hatten vorher noch nie direkten Kontakt mit einem Ausländer und haben sich tierisch gefreut – ein sehr schönes Erlebnis.

Am Samstag Morgen bin ich dann früh zum Flughafen in Incheon gefahren. Dieser war total überfüllt, weil genau an diesem Tag die Asienspiele in Incheon zuende gingen und die Sportler (und Zuschauer) aus aller Herren Länder wieder nach Hause fliegen wollten.

Mein Fazit: Korea ist ein sehr schönes Land mit vielen netten Leuten und es gibt irre viel zu sehen. Alleine für das Essen lohnt es sich, noch einmal hinzufliegen, und vielleicht bietet sich ja irgendwann noch einmal die Gelegenheit dazu.

Koreareise – 2. Woche

Auf Jejudo gab es noch zwei/drei Tage gutes Wetter. Das habe ich genutzt, um mir den Sunrise Peak und Manjanggul (eine Lavahöhle) anzuschauen. In Jeju-si, also der Stadt Jeju, habe ich auch noch paar Sachen zu besichtigen (Markt, Drachenfels,…), bevor das Wetter wegen eines Taifuns schlecht wurde.

Aber ich musste sowieso weiter – mit dem Flugzeug nach Gwangju.

Dort war das Wetter nicht ganz so schlimm und beim Besuch der Gwangju Biennale hat es nicht gestört – Nur dann später im Bambuswald von Damyang.

Von Gwangju bin mit einem Express-Bus nach Yeosu an die Südküste gefahren. Die Busse sind sehr komfortable: drei Sitze pro Reihe und sehr viel Beinfreiheit.

 

In Yeosu konnte ich mittlerweile wieder gute Wetter genießen. So auch einen Tag später in Busan.

Mittlerweile bin ich in Gyeongju, einer alten Königsstadt. Überall sieht man Hügelgräber.  Und das Kloster Bulguksa ist auch nicht fern – aber auch total überlaufen.

In Busan habe ich mich in der U-Bahn erkältet. Und jetzt habe ich trotz Affenhitze drausen einen Schnupfen. Wieviele Menschen sterben eigentlich in koreanischen U-Bahnen an Unterkühlung?

Koreareise – 1. Woche

Vor ca. einer Woche (Sonntag morgen) bin ich in Incheon gelandet. Das ist das erste Mal, dass ich in Korea oder generell so weit weg von Deutschland bin. Obwohl am Flughafen wirklich nicht viel los war, musste ich eine Stunde in der Schlange an der Immigration warten.

Danach ging es aber schnell bis Seoul: Karte fuer das Bezahlen in der U-Bahn gekauft, und mit dem Airport-Express bis 서울역 (Seoul Station) gefahren. Der Nahverkehr ist in Seoul sehr günstig, umgerechnet ca. 1,50 Euro, um einmal durch die Stadt zu fahren.

Beim Umsteigen an Seoul Station habe ich das erste Mal das Treiben in Seoul gesehen – ganz schön viel los.

Für Seoul hatte ich mir 4,5 Tage reserviert und habe die Zeit genutzt, um die bekannten Sehenswürdigkeiten wie Paläste, Tore, Tempel, den Namdaemunmarkt und den Namsan anzuschauen.

 

Ich bin aber auch zur Bergfestung Namhansanjeong gefahren. Dort hat man einen sehr guten Blick auf Seoul und kann auch ein kleines buddhistisches Kloster sehen. Obwohl es Luftlinie nur wenige hundert Meter bis zur Millionenstadt Seoul sind, fühlt er sich hier richtig ruhig und ländlich an. Hier kann man verstehen, dass man so oft (vor allem ältere) Leute in der U-Bahn sieht, die komplett in Wandermontur gekleidet sind.

Seoul ist eine sehr wuselige, lebhafte Stadt; vor allem in den alten Vierteln mit engen Gassen, wo das Leben auf der Strasse stattfindet. Dort gibt es überall Restaurants und Läden, die sich bis auf die Gassen erstrecken.

Seoul ist aber auch eine sehr gegensätzliche Stadt. Es gibt die ruhigen Orte (Paläste und Tempel), die oft schöne Grünflächen bieten oder durch Mauern den Trubel draußen halten. Dann gibt es die alten Viertel mit den engen Gassen, in denen die einfachen Menschen leben und arbeiten. Und zuletzt sind da die neuen, prächtigen Hochhausviertel, allen voran Gangnam-gu (bekannt geworden durch Gangnam Style).

Die Gegensätzlichkeit zeigt sich auch auf den Strassen: Dort gibt es die kleinen, alten, aber vollbeladenen Lastwagen, Autos und Motorräder. Und es gibt die immer größer und nobler werdenden Luxuskarossen, die eigentlich immer getönte Scheiben haben.

Ein anderes Phänomen sind die älteren Frauen, die eine riesige Schirmmütze auf haben. Ob es da ein Gesetz gibt, das vorschreibt, dass Frauen ab einem bestimmten Alter diese Schirmkappen tragen müssen?

Mir ist es bisher einmal passiert, dass mich drei ältere koreanische Frauen ansprachen und ein Foto von mir zusammen mit ihnen machen wollten. Westler sind immer noch eine Seltenheit mit Attraktionswert in Korea.

Die DMZ (Demilitarisierte Zone, an der Grenze zu Nordkorea) ist nicht weit von Seoul, also bin ich auch dort hingefahren. Das geht aber nur mit einer organisierten Tour. Busweise werden hier die ausländischen Touristen durchgekarrt, während die Südkoreaner an der DMZ eher desinteressiert scheinen. Chinesische Reisegruppen stellen mit geschaetzten 95% den Großteil der Touristen.

  • Der erste Stop der eigentlichen Tour ist der 3. Tunnel, ein Tunnel, den die Nordkoreaner in den Süden gesprengt haben, um im Falle eines Angriffs Soldaten schnell hinter die gegnerischen Verteidigungslinien bringen zu können.
  • Der zweite Halt ist das Dorasan Observatorium. Von dort kann man mit Ferngläsern in den Norden schauen. Interessant ist, dass man keine Autos oder andere Bewegungen sieht und dass alle Wälder abgeholzt ist (als Brennmaterial). Ein paar Autos sah man dann doch, nämlich welche, die vom Süden aus in die Sonderwirtschaftszone Gaeseong gefahren sind.
  • Die dritte Station war 도라산역 (Dorasan Station), ein Bahnhof, der vielleicht irgendwann einmal genutzt wird.
  • Fuer knapp 90.000 Won mehr koennte man auch noch in die DMZ direkt an die Grenze, aber dazu war ich zu geizig.

Die  Atmosphäre an der Grenze ist schon komisch. Überall Militär (Ironie) und Schilder, die vor Minen warnen. Und der Blick in den Norden ist ungefähr so, als würde man auf den Mond schauen – beides ist sehr fremd.

Seit vorgestern befinde ich mich auf 제주도 (Jejudo), in der Stadt 서귀포 (Seogwipo). Gestern war ich auf dem Hallasan, Südkoreas höchstem Berg, bei Regen, Wind und schlechter Sicht. Dennoch sind dort Hunderschaften koreanischer und chinesischer Touristen hochgelaufen. Der Weg auf den Gipfel gleicht einer Autobahn. Für den Weg auf den Hallasan benötigt man offiziell 4-5 Stunden, aber ich habe es in 2,5 Stunden geschafft.

Gestern hatte ich auch mein bisher denkwürdigestes Essenserlebnis. Bisher war ich nicht so sehr von den Essgewohnheiten überrascht, obwohl ich schon beobachten musste, was die Koreaner so machen, um nichts falsches zu tun. Gestern war ich in einem Restaurant essen, das Aal und Samgyeobsal (Schweinebauchfleischstreifen) anbietet. Eigentlich bin ich dort hingegangen, um Samgyeobsal zu essen, aber das war aus. Also habe ich “fresh eel” bestellt. Ich konnte ja nicht ahnen, dass “fresh” in diesem Zusammenhang bedeutet, dass die Aalstuecke noch zucken, wenn man sie zum braten an den Tisch gebracht bekommt. – Also Augen zu und durch. Der gebratene Aal hat gar nicht schlecht geschmeckt, aber komisch war das schon.

Beim Rausgehen ist mir dann erst der Tank mit (noch lebenden) Aalen vor der Tür aufgefallen.

Das Essen in Korea ist aber im generellen sehr lecker und auch nicht extrem scharf. Es ist auch sehr günstig im Vergleich zu Deutschland. (Eine Tschechin hat sich beschwert, es sei teuer.) Zwei Personen können sich für max. 10000 Won (7-8 Euro) sattessen; und gekühltes Wasser, so viel man braucht, ist im Preis auch schon inbegriffen.

Mal schauen, was die nächste Woche bringt.

Meine Tweets bezüglich der Koreareise sind mit #florea versehen.

Bash und source

Vor kurzem hatten ein Kollege und ich mit einem seltsamen Phänomen in einem Bash-Skript zu kämpfen.

Wir hatten zwei Skripte skript.sh und konfig.sh.

skript.sh:

#!/bin/bash
variable="abc"
if [ -e konfig.sh ]
then
    source konfig.sh
fi

konfig.sh:

#!/bin/bash
variable="def"

Als wir aber nun skript.sh ausführten, hatte die Variable variable aber den Wert xyz.

Nach einigem Rumprobieren und Investigieren stellte sich heraus, dass es auf dem System noch eine zweite Datei mit dem Namen konfig.sh gab – und zwar in einem Verzeichnis, das in der PATH-Variable enthalten war.

Der source-Befehl schaut zuerst in den Verzeichnissen der PATH-Variable nach der Datei konfig.sh. bevor es im lokalen Verzeichnis sucht. Weil aber konfig.sh nicht als ausführbar markiert war, konnte man es nicht per which finden, was die Problemfindung etwas erschwerte.

Die Konsequenz war, das skript.sh wie folgt zu ändern:

#!/bin/bash
variable="abc"
if [ -e ./konfig.sh ]
then
    source ./konfig.sh
fi

[CloudRAID] 6. Conclusion and Outlook

This is the last post of the series of posts about the student research paper CloudRAID.

The predecessor can be found in Markus Holtermann’s blog.

6. Conclusion and Outlook

CloudRAID logo

Figure 25: CloudRAID logo [Sch12]

CloudRAID is a conceptual implementation of the idea bringing the RAID concept into the cloud. It shows how easy and efficient the distributed cloud storage is. CloudRAID implements a full REST API allowing developers to create their own clients. But unfortunately it lacks a fully featured user and administration interface to handle user accounts.

Further development could deal with the support of more RAID versions than RAID5. Also the creation of privileged users could be implemented. The support for hierarchical paths for uploaded files is a topic that can be worked on too.

Another subject of further development could be a plug-in interface. This means that software developers could create OSGi bundles implementing certain interfaces and providing certain services; these bundles would be triggered at certain actions – for example at CRUD actions, user creations, or password changes etc.

A possible plug-in could be an indexing application creating a search index for all uploaded files. The contents of the backed-up (text) files would be searchable which would improve the usability of CloudRAID a lot. Such an indexer could be realized with the well-known Apache Lucene35 library and subject of a further student research project.

Additionally the availability of the CloudRAID server can be increased by supporting a distributed application where different parts of the application run on different machines. This may lead to some bigger changes in the way bundles communicate with each other, but the current implementation already was developed keeping this in mind.

Another subject of improvements is the client software. The implementation of a “sync client” could improve the usability a lot. “Sync client” means that the client automatically keeps track of changes of files on the local file system as well as the CloudRAID server and downloads respectively uploads the new file versions without any explicit user interaction.

From the cryptographic perspective, there are multiple ways to increase the security of CloudRAID, too. The most simple enhancement would cover a client-side encryption of files. Thus, even if the CloudRAID server is compromised, the data itself is encrypted. More complicated and complex improvements affect the way the meta data is computed. Adding a user id or another unique key to their hash sums will prevent attacks on the storage provider side. Besides, the encryption algorithm could be changed from RC4 to AES.

Footnotes

35 https://lucene.apache.org/

References

[Sch12]
Conrad Schmidt. CloudRAID Logo, August 2, 2012.